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Sigma 16mm f1.4 – SCHARF

Das Sigma 16mm f1.4 so scharf wie Habaneros [Werbung]

Vor zwei Wochen habe ich es mir nun endlich gegönnt! Das Sigma 16mm für Sony E-Mount! Kurzer Spoiler: Ich bin begeistert!
Für diejenigen die es noch nicht wissen: Ich fotografiere und filme mit einer Sony A6500. Diese spiegellose Kamera hat einen APSC-Sensor (also eine Nummer kleiner als Fullframe – deswegen müssen Objektivdaten auch immer umgerechnet werden, später mehr dazu) und liefert eine wirklich exzellente Bildqualität!

Doch zuerst:
Disclaimer – Werbung
: Ich stelle hier ausschließlich Produkte vor, die ich selbst verwende und liefere zu 100 % meine eigene Meinung. Ich nehme an Affiliate-Programmen teil und mache sämtliche damit verbundene Maßnahmen eindeutig kenntlich. Dieser Artikel beinhaltet unbezahlte Werbung. Volle Transparenz!

Was bedeutet 16mm

Die Millimeter-Angaben ist nichts anderes als eine Angabe mit der man die Abbildung eines Motives auf der Kamera besser einschätzen kann. Je kleiner die Zahl desto weitwinkeliger der Bildausschnitt, je größer die Zahl desto mehr reingezoomt. Das 16mm von Sigma ist demnach relativ weitwinkelig. Im Gegensatz dazu bildet mein Sony 18-105mm Objektiv einen sehr großen Bereich an Brennweiten ab und lässt damit Aufnahmen mit Weitwinkel (18 mm) und Tele-Aufnahmen (105 mm) zu. 

Physikalisch gibt die Brennweite die Entfernung von der Mittelebene einer Linse zum Brennpunkt an.

Brennweiten werden oft in 3 Kategorien eingeteilt:

  • Normal-Brennweite: Ca. 40 – 60 mm entspricht ungefähr dem menschlichen Auge
  • Weitwinkel-Brennweite: Alles unter 40 mm
  • Tele- oder Zoom-Brennweite: Alles über 60 mm

ABER: All diese Angaben beziehen sich auf Vollformat-Kameras. Bei einem APSC-Sensor bspw. muss man wegen des kleineren Sensors den Faktor 1.5 multiplizieren. Bei Micro-Fourthirds beträgt der Faktor 2!
Du siehst also, dass es sich bei dem Sigma 16mm an meiner APSC-Kamera eigentlich um ein 24 mm Objektiv handelt. Damit ist es ein Weitwinkelobjektiv

Was bedeutet f1.4?

Die f…-Angabe gibt die Lichtstärke des Objektivs an. Je kleiner die Zahl desto mehr Licht lässt das Objektiv bis nach hinten auf den Sensor der Kamera. Außerdem sorgt eine kleine f-Nummer für einen stärker verschwommenen Hintergrund!

Technische Details & Verarbeitung

Das Objektiv trumpft mit einer außerordentlich guten Verarbeitung auf und sticht dabei Sony-Objektive wie mein 18-108 mm deutlich aus!
Komplett in schwarz gehalten mit viel Metall wirkt das Objektiv sehr hochwertig. Der Fokusring läuft butterweich und lässt sich angenehm bedienen.

Sigma 16mm f1.4 - ganz in schwarz

Durch die Festbrennweite (also nur eine Brennweite und kein Zoom-Bereich) ergeben sich in der Fertigung deutlich geringere Toleranzen, wodurch Festbrennweiten fast immer deutlich schärfere Bilder produzieren. So auch in diesem Fall! Die Schärfe dieses Sigma-Objektivs ist ein Traum!
Einen Bildstabilisator sucht man leider vergebens. Alle diejenigen die mit einer A6000 oder A6300 fotografieren können durch die Lichtstärke aber die Verschlusszeiten deutlich reduzieren und somit auch verwacklungsfreie Bilder hinbekommen. In Verbindung mit einer A6500 und deren stabilisierten Sensor ist das natürlich deutlich einfacher!

Sigma 16mm f1.4 - lichtstarkes Weitwinkel

Die Fokusdistanz ist mit 25 cm angegeben, wobei man in der Regel alle Objekte die nicht gerade an der Linse anstoßen scharf bekommt! WOW!
Ein Filtergewinde ist natürlich auch vorhanden und es lassen sich somit Filter mit 67 mm Durchmesser aufschrauben. Alternativ kann man Adapterringe für größere Filter verwenden.

Wofür eignet sich das Sigma 16mm f1.4 dann also?

Die 16 mm Brennweite in Verbindung mit der Lichtstärke von f1.4 eignen sich aus meiner Sicht besonders gut für:

  • Landschafts- und Architekturfotografie, aufgrund des weitwinkeligen Bildausschnittes. Dabei spricht vor allem das Vorhandensein eines mega-guten Autofokus für dieses Objektiv im Vergleich zu seinem Hauptkonkurrenten Samyang 12 mm
  • Astrofotografie, vor allem durch die Schärfe und die weit offene Blende. Dadurch kann genug Licht in kürzerer Zeit vom Sensor eingesammelt werden und die Sterne verwischen nicht durch die merkbare Erdrotation (ja das ist tatsächlich so)
  • Filmen: Durch den Weitwinkel eignet es sich gut für VLOGs. Außerdem hat man bei Weitwinkel-Objektiven tendenziell weniger Verwackler was positiv für alle Filmer ist und auch an Kameras ohne stabilisierten Sensor noch gut funktioniert, wenn man vorsichtig ist. Durch die offene Blende kann eine schöne Hintergrundunschärfe erzeugt werden und die Videoqualität bei schlechten Lichtbedingungen ist ebenfalls noch gegeben!

Über die Bildqualität des Sigma 16mm f1.4 an meiner Sony A6500 könnt ihr euch in den nächsten Bildern selbst überzeugen

Und auch die Videoqualität könnt ihr in meinem Youtube-Video anschauen. Kleine Anmerkung dazu: Den Teil mit mir vor der Kamera habe ich mit meinem 18-105mm gefilmt und leider die falschen Kamera-Einstellungen benutzt! Schande über mein Haupt! Ich hoffe man kann es trotz des Grain kucken!

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https://youtu.be/rinqwt9jkHs

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Posted in Equipment, Fotographie, Tipps & Tricks, Videographie

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