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Sportfotografie – Mitzieher & Eingefrorene Bilder

Sportfotografie

Sportfotografie ist eines der Themen in der Fotografie, welche mir definitiv am meisten Spaß machen! Warum? Weil es schwierig ist, aber man einzigartige Bilder bekommen kann! Schau dir meine Schritte für super Sportfotos an! Sowohl sogenannte Mitzieher als auch die eingefrorenen Action-Shots gehen wir durch! Viel Spaß!

Doch zuerst:
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: Ich stelle hier ausschließlich Produkte vor, die ich selbst verwende und liefere zu 100 % meine eigene Meinung. Ich nehme an Affiliate-Programmen teil und mache sämtliche damit verbundene Maßnahmen eindeutig kenntlich. Dieser Artikel beinhaltet unbezahlte Werbung. Volle Transparenz!

Ich gehe im folgenden immer von Outdoor-Sportarten aus, da ich auch nur solche fotografiere. Am liebsten Motocross und Autorennen. Indoor ergeben sich noch zusätzliche Schwierigkeiten, wie bspw. schlechte Lichtverhältnisse.

Mitzieher – die besten Bilder!

Jaaaa! Mitzieher! Die machen mir am meisten Spaß, sind aber auch am schwierigsten in der Sportfotografie! Doch was ist ein Mitzieher überhaupt? Im Grunde genommen versucht man lediglich den Sportler scharf und den Hintergrund unscharf zu bekommen, um den Eindruck von Dynamik und Geschwindigkeit wiederzugeben! Je länger man dabei belichtet, desto verschwommener der Hintergrund. Aber es wird auch schwieriger den Sportler scharf abzubilden, da man den Sportler über längere Zeit konstant im Fokus haben muss. Hier hast du mal ein paar Beispiele von Mitziehern die ich fotografiert habe:




Wie gehe ich bei Mitziehern vor?

Es gibt einige Tipps die dir sehr weiterhelfen, der Rest ist aber Übung, Übung und Übung! Du wirst einige Zeit brauchen und viiiiel Ausschuss produzieren! Ich schätze meine Erfolgsquote liegt bei 10 – 20%! Also lass den Kopf nicht hängen!

Welche Kameraeinstellungen?

  1. Am besten benutzt du die Zeitvorwahl deiner Kamera, also den S/Tv-Modus.
  2. Schätze die Geschwindigkeit deines Sportlers ab und stelle die Belichtungszeit grob nach der Faustformel Belichtungszeit = 1/kmh ein.
    Bei den Motocrossbildern habe ich meistens mit 1/80s gearbeitet. Bei den Rennwagenbildern habe ich 1/80s bis 1/200s genutzt, je nachdem wie schnell das Auto an meiner Position ist.
  3. Benutze die Serienbildfunktion deiner Kamera, um mehrere Bilder hintereinander zu schießen.
  4. Nutze einen kontinuierlichen Autofokus (z.B. AF-C bei Sony)
  5. Schalte den Bildstabilisator aus (außer dein Objektiv hat eine Funktion für Mitzieher).
    Wir wollen ja nicht, dass der Stabi gegen deinen Mitzieher arbeitet!

Tipps fürs Doing

Wenn die Kameraeinstellungen passen, ist das mal die Basis um überhaupt gute Bilder machen zu können! Doch das schwierige daran ist das Doing! Und so mache ich das:

  1. Ich stehe in einem festen breitbeinigem Stand mit angewinkelten Armen und Kamera nahe am Körper. So kann ich das Mitziehen gleichmäßig aus dem Oberkörper machen! Das gibt Stabilität! Pass auch auf, dass du genug Platz hast und nicht einem Zuschauer deine Kamera „näherbringst“ 😀
  2. Da ich Brillenträger bin nutze ich meistens den Monitor meiner Kamera. Ich ziele dann auf den Sportler, fokussiere mit halb gedrückter Auslösertaste und drücke dann ab (und bleibe auf dem Auslöser), während ich versuche den Sportler immer an der gleichen Stelle auf dem Display zu haben. Nur wenn die Position im Sucher oder Display gleich bleibt, hat man die gleiche Geschwindigkeit und somit scharfe Bilder.
  3. Die besten Ergebnisse hat man meistens, wenn die Bewegungsrichtung deines Motivs parallel zu deinem Sensor ist. Das ist streng genommen nur in einem Punkt so, weil du ja die Kamera auf einer Kreisbahn schwenkst, aber kurz davor und danach passt das auch noch ziemlich gut mit der Schärfeebene!

Mit etwas Übung wirst du ein Gefühl dafür entwickeln, ob dein Mitzieher gut (also gleichmäßig mit der Geschwindigkeit deines Motivs) war! Streng genommen darfst du während des Mitziehers keine konstant schnelle Drehung machen, da sich das Motiv schneller an dir vorbei bewegt, wenn es näher ist!
Aber was soll das Gelaber! Es hilft nur ausprobieren mit den Tipps im Hinterkopf!

Wie gehe ich bei eingefrorenen Actionbildern vor?

Die zweite wichtige Kategorie in der Sportfotografie sind die „eingefrorenen Actionbilder“. Hier versucht man möglichst Vieles im Bild scharf und eingeforen darzustellen. Das ist besonders eindrucksvoll wenn bspw. beim Motocross der Dreck spritzt, oder ein Rennwagen im Regen die Gischt hinter sich herzieht, oder ein spannender Zweikampf zu sehen ist! Und da sind wir schon beim Punkt: Es muss Dramatik im Bild sein, sonst sieht es schnell langweilig aus! Ein einzelner Rennwagen auf der Strecke könnte dort genau so gut parken! Man muss also die Action durch andere Dynamik sehen können!

Rennwagen eingefroren bei 1/2000s
Rennwagen eingefroren bei 1/2000s – sieht langweilig aus, weil nichts passiert! Fährt er oder parkt er?? Laaaangweilig!

Welche Kameraeinstellungen?

  1. Am besten benutzt du erneut die Zeitvorwahl deiner Kamera, also den S/Tv-Modus.
  2. Je nach Geschwindigkeit deines Motivs wählst du dann die Belichtungszeit (Motocross mind. 1/1600s; Rennwagen mind. 1/2000s; Mountainbiker mind. 1/640s). Achte auch immer darauf nicht unnötig kurze Belichtungszeiten zu nutzen! Sonst musst du evtl. den ISO erhöhen, was keiner wirklich möchte! Iiiih ISO erhöhen! 
  3. Auch hier kannst du super den Serienbildmodus verwenden!
  4. Hier nutzt du am besten wieder einen Continuous Autofokus (z.B. AF-C bei Sony)
  5. Den Bildstabilisator solltest du hier wieder einschalten!

Egal welche Art, Sportfotografie macht Spaß!

Es macht tierisch Spaß hautnah bei der Action dabei zu sein! Und darum geht es doch! Wenn noch ein paar gute Bilder dabei rausspringen umso besser!
Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen! Wie immer in der Fotografie hilft auch in der Sportfotografie nur: MACHEN MACHEN MACHEN!

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https://youtu.be/v3X3XDcx02A

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