Photo Software: Warum und kostenlose Tools

Photo Software? 2018 geht Nichts mehr ohne!

Egal wo man hinschaut, das Internet ist voller super beeindruckender Fotos. Schnell entsteht der Eindruck, dass es nur noch Profi-Fotografen auf dieser Welt gibt! Für gute Fotos sollte man sich schon mit seiner Kamera auskennen! Doch den entscheidenden Beitrag zur Wirkung eines Bildes liefert dann die Nachbearbeitung in einer Photo Software. Und bei dem Thema kommt man 2018 nicht mehr um eine ganz bestimmte Software herum. Alle Social Media Kanäle sind voll von Tutorials und Werbung dafür. Welche Software das ist und welche gute kostenlose Alternativen es dazu gibt zeige ich dir im Folgenden.

Doch zuerst:
Disclaimer – Werbung: Ich stelle hier ausschließlich Produkte vor, die ich selbst verwende und liefere zu 100 % meine eigene Meinung. Ich nehme an Affiliate-Programmen teil und mache sämtliche damit verbundene Maßnahmen eindeutig kenntlich. Dieser Artikel beinhaltet unbezahlte Werbung. Volle Transparenz!

Lichtraum

Na gut es ist ja kein Geheimnis. Jeder der sich ein bisschen mit Fotografie beschäftigt, hat sicher schon mal von Lightroom gehört. Gefühlt 99,9 % aller Fotografen, Youtuber und Instagramer benutzen es. Doch wieso?

Ganz einfach: Wenn man den Anspruch hat, das Beste Ergebnis aus seinen Bildern herauszuholen wird man früher oder später in RAW fotografieren. Die meisten Kameras und mittlerweile sogar einige Smartphones können das. Einfach gesagt nimmt ein RAW-Foto der Kamera Arbeit ab. Diese muss nämlich nur die Rohdaten („RAW“) abspeichern ohne diese intern zu bearbeiten und als jpg zu komprimieren. Der Vorteil bei diesen RAW-Bildern ist also, dass man sich nicht auf die Intelligenz der Kamera verlässt und dadurch keine Komprimierung erfolgt. Es ist also mehr Information im Bild! Dadurch kann man im Postprocessing sogar Weißabgleich und Belichtung anpassen!

Wenn nun ein Bild in RAW gespeichert wird muss es i.d.R im Nachgang noch durch eine Software „entwickelt“ werden, also bearbeitet und vor allem als jpg gespeichert werden. Erst dadurch kann bspw. der Computer oder das Smartphone das Bild wieder ohne Probleme darstellen. Diese „Entwicklung“ übernimmt eine Photo Software (mit integriertem „RAW-Converter“) wie beispielsweise Lightroom.

Noch nicht überzeugt?

Jetzt werden die meisten sicherlich noch nicht komplett aus dem Häuschen sein, aber bevor ich hier von den grandiosen Möglichkeiten einer solchen Photo Software schwärme, zeige ich einfach ein paar Beispiele oder du schaust in meinem Portfolio vorbei:

Eine Langzeitbelichtung (Mitte = Bearbeitet)

Kontrast und Farbe sind bearbeitet und lassen das Bild viel intensiver wirken.

Ein Sonnenuntergangsfoto (Mitte = Bearbeitet)

Die Belichtung wurde angepasst um ein viel intensiveres Sonnenuntergangsfeeling zu bekommen. Außerdem wurden die Wolken stärker herausgearbeitet.

Photo Software Vorher Nachher 2

Ein Bild mit Spiegelung (Mitte = Bearbeitet)

Der Kontrast in der Pfütze wurde erhöht, die Wolken stärker herausgearbeitet und die Farbgebung angepasst.

Photo Software Vorher Nachher 3

Darum Photo Software 😀

Ich selbst nutze Lightroom nicht, da ich mich für einen anderen RAW-Converter entschieden habe. Ich fotografiere hauptsächlich mit einer Sony Kamera und dafür gibt es eine kostenlose Version von Capture One der Firma Phase One. Eine wirklich beeindruckende Software! Und wenn man etwas mehr möchte gibt es auch eine Vollversion für Sony für ca. 100 €. Für meinen Geschmack liefert Capture One auch die bessere Qualität ab im direkten Vergleich zum Konkurrenten. Von der Objektivkorrektur für Sony, über Belichtungskorrektur, HDR-Optionen, Schärfung und Rauschreduzierung und der Entfernung von Sensorflecken bietet diese Software so einiges!

Eine weitere Möglichkeit ist die kostenlose Smartphone-App Snapseed von Google. Diese bietet auch die Möglichkeit RAWs zu bearbeiten. Und das sehr umfangreich! Unglaublich oder? Auf dem Handy! Ideal also wenn das Smartphone RAWs aufnehmen kann. Hier mal ein kleines Beispiel, das ich in zwei Minuten bearbeitet habe. Snapseed ist leistungsfähig und einfach zu bedienen.

Für beide hier genannten Software-Produkte kommt demnächst je noch ein kleiner Einblick um diese Tools etwas genauer kennen zu lernen!

Ihr seht also, man muss nicht immer gleich ein Abo für bspw. Lightroom abschließen! Gleiches gilt auch für Video Software. Dazu kommt auch bald ein Beitrag! Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen und freu mich demnächst wieder hier zu sehen!

Schau doch mal vorbei!

Wenn du Einblicke in meine Arbeit sehen möchtest, oder Fragen hast, schau auf meinen Social Media Profilen vorbei. Ich freu mich auf deinen Besuch:

Twitter: @pixel-und-spaetzle.de
EyeEm: @pixelundspaetzle
Instagram: @pixelundspaetzle

Youtube: pixel-und-spaetzle

Meine Ausrüstung findest du im Folgenden. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Dir entstehen dadurch keinerlei Mehrkosten beim Kauf. Du würdest mich dadurch aber sehr unterstützen!

Meine Kamera: https://amzn.to/2ztEbnv
Mein Zoomobjektiv: https://amzn.to/2L0RIHL
Mein Weitwinkelobjektiv: https://amzn.to/2mScOu9
Mein Kamerarucksack: https://amzn.to/2N8n78m
Mein Mikrofon: https://amzn.to/2udJylH
Mein kleines Stativ: https://amzn.to/2unq3Gv
Mein Hauptstativ: https://amzn.to/2mbTwzK
Mein Polfilter: https://amzn.to/2JfeQx5

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Ich nutze Lightroom ebenfalls nicht. Das hat aber andere Gründe. Es läuft schlicht nicht alternativ auf Linux. Deswegen nutze ich darktable zur RAW Bearbeitung und auch Polarr. Beide sind auch für andere Betriebssystem erhältlich. Vor allem Polarr, gibt es auch als App fürs Smartphone. Darktable ist sehr umfangreich und hat einige Funktionen die Lightroom nicht so gut kann (z.B. Equalizer).

    1. Hallo Jochen,
      vielen Dank für deine Ergänzung! Ich denke es kommt immer auf die eigene Arbeitsweise und Vorliebe (was Kameras und Betriebssysteme angeht) an und deswegen ist es super auch deinen Tipp für Linux-User zu haben! Ich finde auch die Qualität, die Capture One liefert ist teilweise echt besser als bei Lightroom! Wie gesagt es muss nicht immer der Platzhirsch sein, wobei der natürlich auch seine Vorzüge hat. Ich denke da speziell an Tutorials etc! Die Verfügbarkeit ist da natürlich viel höher!
      Danke für deine Anmerkung!
      Gruß,
      Patrick

  2. Das mit den Tutorials stimmt zwar, vieles kann man aber von den Lightroom Tuts übernehmen. Oder man füllt eben eine Nische bei Youtube und produziert ein paar Videos für Software welche nicht so weit verbreitet ist 😉

    Viele Grüße

    Jochen

    1. Ja Jochen das ist doch was für dich! Wann kommt dein nächstes Video? Vielleicht zum Thema Fotobearbeitung unter Linux?

Schreibe einen Kommentar